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postheadericon 21.09.2010 - Zoo Hannover

Tierisches Führungsverhalten:

Am Dienstag den 21.09.2010 fand im Rahmen des diesjährigen Wirtschaftsforums eine Führung durch den Zoo Hannover zum Thema „tierisches Führungsverhalten“ statt. Treffen war um 16:30 Uhr am Meerschweingehege.

Unter Führung des  Gruppenleiters Dennis Höller und der beiden Scouts Svenja Runge und  Kay Bernlöher  traten  die rund knapp 70 Unternehmer des laatzener Wirtschaftsforums „wir“  den Rundgang an. Der Rundgang verlief durch die Themenbereiche Niedersachsen, Australien und Asien und natürlich auch durch Yukon Bay. Seinen Abschluss fand der Abend in „Meyers Hof“ beim gemütlichen beieinander sitzen.

Das Führungsverhalten im Tierreich ist dem der Menschen oft gar nicht so unähnlich. So gibt es bei fast jeder Tierart die in Herden lebt einen Chef. Das kann wie bei uns Menschen sowohl ein männliches als auch ein weibliches Mitglied dieser Herde sein. Bei Affen oder Löwen ist der Chef immer das stärkste  Männchen. Doch im Gegensatz zum Silberrücken der Gorillas kann der Alphalöwe aus seinem Amt gedrängt werden, wenn die Gruppe mit seiner Führungsweise unzufrieden ist. Aber nicht immer ist es das stärkste Tier, welches die führende Rolle übernimmt. Einen Alphawolf zum Beispiel, erkennt man stets an seinen ausdrucksstarken Augen und nicht an seinen Muskeln.

Anders läuft es dagegen in Elefantenherden. Dort werden die Bullen nur zur Paarungszeit von den Weibchen geduldet und werden schon mit sechs Jahren  von den älteren Kühen, die das Sagen haben, der Herde verwiesen. Noch extremer ist es unter Tigern. Bei den Einzelgängern sucht sich nämlich immer das Weibchen ein Männchen aus, welches sich dann auch bei der Paarung nach dem Weibchen zu richten hat.

Alles in Allem ist das Tierreich ebenso wie wir Menschen sehr Abwechslungsreich und höchst interessant.